Volleyball / Abteilung  
  Unser Weg zum 121-Stunden-Volleyball-Marathon 
 

12.03.2020 // Heute möchte ich, Rene Schulz, Euch gerne davon berichten, wie drei begeisterte Volleyballspieler dazu kommen an einer sehr "verrückt" anmutenden Aktionen teilzunehmen.

Alles fing damit an, dass sich eine kleine Gruppe Volleyball-Narren aus Trier und dem Umland zusammengefunden haben und die Idee bekamen, den GuinnessWorld-Record "längstes Volleyballspiel" wieder nach Deutschland zurück zu gewinnen. Denn es ärgerte sie, dass dieser Rekord mit 101h an die Niederländer abgegeben werden mussten.

Kaum wurde der Gedanke geäußert, begannen die Pläne zur Realisierung des Vorhabens. Schon seit Oktober wird nun fleißig trainiert. Ausgehend von einer Trainingszeit mit "nur" 12h steigern und verlängern wir unsere Trainingszeiten auf ein komplettes Wochenende Monat für Monat. Durch eine zwischenzeitliche Regeländerung reichten die anfangs eingeplanten 12 Spieler/-innen nicht mehr aus und es wurde erneut nach motivierten und mindestens genauso verrückten volleyballbegeisterten Spielern/-innen gesucht.

Nach kurzer Überlegungsfrist und Rücksprache mit den Partnern, haben wir uns nun mit insgesamt 3 Spieler/-innen (Cindy Henoch, Cindy Schneider und ich) vom SV Fortuna Ulmen dafür entschieden und trainieren intensiv mit. Wie wir selber zugeben müssen, war uns anfangs nicht ganz bewusst, was es heißt, ein ganzes Wochenende lang mit recht kurzen Schlafphasen Volleyball zu spielen. Und ja, da kam kurz mal der Gedanke auf, warum man sich diesem riesigen Vorhaben angenommen hat. Diese Zweifel verflogen aber genauso schnell, wie sie gekommen sind. Wir sind eine sehr harmonische Truppe, bestehend aus 26 Spieler aus verschiedenen Bundesländern, in der sich alle gegenseitig motivieren. Es zählt für uns alle vor allem der Gedanke daran, dass wir diese Veranstaltung nicht für uns, sondern zur Unterstützung zweier gemeinnütziger Einrichtungen ausrichten.

Das ist zum einen Annas-Verein aus Burgen, welcher Einrichtungen zur Behandlung von chronisch und krebskranken Kinder fördert und zum anderen die Maria-Grünewald-Schule in Wittlich, in welcher geistig und körperlich beeinträchtigte Kinder betreut werden. Besucht doch einfach mal die Homepages von Annas-Vereins bzw. der Maria-Grünewald-Schule und informiert euch darüber, was diese Einrichtungen Tag für Tag leisten und Gutes tun. (Siehe Verlinkung oben-rechts)

Vom 06.03. bis zum 08.03.2020 erwartet uns das letzte große Training im Eventum in Wittlich. Unser Trainer ist Alexander Schmidt, der sich bisher durch sehr effektive und kreative Übungen sowie motivierende Worte ausgezeichnet hat. Für das finale Training vor unserem Rekordversuch im April hat er seinen Trainingsplan für uns nochmals intensiviert und eine beachtliche Trainingssteigerung zur Vorbereitung angekündigt. Wir sind gespannt und freuen uns natürlich darauf.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte an alle Leser/-innen und Firmen. Wir gestalten das Ganze als Benefizveranstaltung und benötigen noch jede Menge Helfer. Es sind keine Bedenken notwendig, ob oder wie jemand helfen bzw. sich einfach einbringen kann. Wichtig ist nur, dass Ihr im Zeitraum von Montag, den 13.04.2020, und Samstag, den 18.04.2020, ein paar Stunden Zeit habt. Wenn Ihr diese einrichten könnt, dann meldet Euch gerne. Unsere Kontaktdaten sowie genauere Infos zur Veranstaltung findet Ihr auf unserer Homepage: www.volleyball-marathon.de

Ebenso würden wir uns über Sponsoren Seitens regionaler und auch überregionaler Firmen freuen. Ihr möchtet uns unterstützen? Besucht unsere Homepage und nehmt Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Euch!

Nun habe ich so viel von uns, unserem Ziel und den Beweggründen erzählt und ganz vergessen auf ein weiteres zwar ruhiges aber dennoch wichtiges Teammitglied einzugehen. Es handelt sich dabei um Robert Henoch, der natürlich auch beim SV Fortuna Ulmen Volleyball spielt. Er betreut und pflegt nicht nur unsere Homepage. Als weltbester Ehemann (der Titel wurde ihm von der Mannschaft verliehen) ist er sogar für seine Ehefrau beim letzten Training im Februar eingesprungen und hat sie würdig vertreten. Seine Frau hatte sich beim Training im Januar verletzt und war noch nicht wieder ganz fit.

Das soll es nun aber fürs erste gewesen sein. Ich hoffe, ich konnte euer Interesse für unser verrücktes Abenteuer wecken. Und wenn sich Firmen oder natürlich auch private Sponsoren finden, die uns dabei unterstützen wollen, dann würden wir uns darüber sehr freuen.

MfG
Rene Schulz




 
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